Tage in Grautönen

Macht mich der Wind schwindlig
Kriecht der Nebel schon ins Tal
Ergreift mich ein unerwarteter Hunger
Nach deiner Haut

Ein Schritt nur
Schon hast du mein Gesicht vergessen
Der Himmel von Sturmwolken überzogen
Keine Geigen spielen mehr für uns

Der Fall tut schon fast nicht mehr weh
Die Flügel gebrochen
Die letzten Lieder verhallen
Nur ein keuscher Kuss

Zwischen den letzten Blumen im Jahr
Versickert langsam mein Verstand
Sand in den Adern
Erinnerungen an Regentropfen im Kopf

Die leeren Strassen
Die Tage in Grautönen
Ändern nicht wer wir sind
Zwischen Gedanken

29.10.2008