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	<title>Kopfchaos &#187; Geschichten III</title>
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	<description>Gedichte und Geschichten von Nicole</description>
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		<title>Die kurze Geschichte meines Buches</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 10:50:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten III]]></category>

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		<description><![CDATA[21. August 2006 &#8211; 23:27
Am Montag beschloss ich, ein Buch zu schreiben.
Am Dienstag ging ich in eine Buchhandlung, und da standen und lagen viele B&#252;cher. Dicke B&#252;cher, d&#252;nne B&#252;cher, farbige B&#252;cher und in Leder gebundene B&#252;cher. Es gab auch einen besonderen St&#228;nder, wo die witzigsten, spannendsten, gruseligsten, kurz, die besten B&#252;cher des Monats ausgestellt waren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>21. August 2006 &#8211; 23:27</p>
<p>Am Montag beschloss ich, ein Buch zu schreiben.</p>
<p>Am Dienstag ging ich in eine Buchhandlung, und da standen und lagen viele B&#252;cher. Dicke B&#252;cher, d&#252;nne B&#252;cher, farbige B&#252;cher und in Leder gebundene B&#252;cher. Es gab auch einen besonderen St&#228;nder, wo die witzigsten, spannendsten, gruseligsten, kurz, die besten B&#252;cher des Monats ausgestellt waren. Ich kaufte alle.</p>
<p>Am Mittwoch warf ich das f&#252;nfte Buch nach dreissig gelesenen Seiten in die Ecke zu den anderen. Die erz&#228;hlen Geschichten interessierten mich nicht. Wenn dies der Lesestoff war, den die Leser wollten, w&#252;rde dann &#252;berhaupt jemand mein Buch lesen wollen?</p>
<p>Am Donnerstag verbrannte ich meine Notizb&#252;cher und l&#246;schte die Festplatte meines Computers.</p>
<p>Am Freitag vergass ich alle guten Buchanf&#228;nge, die mir in den letzten Jahren eingefallen waren.</p>
<p>Am Samstag konnte ich meine Handschrift nicht mehr lesen und machte ganz viele Tippfehler.</p>
<p>Am Sonntag ging das Leben weiter.</p>
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		<title>Wenn alles gesagt w&#228;re</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 10:50:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole</dc:creator>
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		<description><![CDATA[18. September 2006 &#8211; 15:27
“Ach Fuck!”, stiess sie hervor und es schien mir, als w&#228;re damit alles gesagt, f&#252;r immer.
Danach trank sie Kaffee und draussen beobachtete ihre Katze die vorbeiziehenden V&#246;gel auf ihrem Weg nach Afrika.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>18. September 2006 &#8211; 15:27</p>
<p>“Ach Fuck!”, stiess sie hervor und es schien mir, als w&#228;re damit alles gesagt, f&#252;r immer.</p>
<p>Danach trank sie Kaffee und draussen beobachtete ihre Katze die vorbeiziehenden V&#246;gel auf ihrem Weg nach Afrika.</p>
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		<title>Jene Tage (unfinished)</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 10:50:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten III]]></category>

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		<description><![CDATA[ 03.07.2007
Als mich an einem Freitagmorgen mitten im Hochsommer beim Blick aus dem Fenster eine glitzernde Schneedecke begr&#252;sste, wusste ich, dies war wieder einer jener Tage.
Meine Nachbarn, die ich bisher alle f&#252;r Phantome gehalten hatten, dr&#228;ngten sich im Treppenhaus. Frau Gamsel bemerkte wohl meinen verwirrten Blick. Ich war erstaunt, wie alt sie war. Von ihrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 03.07.2007</p>
<p>Als mich an einem Freitagmorgen mitten im Hochsommer beim Blick aus dem Fenster eine glitzernde Schneedecke begr&#252;sste, wusste ich, dies war wieder einer jener Tage.</p>
<p>Meine Nachbarn, die ich bisher alle f&#252;r Phantome gehalten hatten, dr&#228;ngten sich im Treppenhaus. Frau Gamsel bemerkte wohl meinen verwirrten Blick. Ich war erstaunt, wie alt sie war. Von ihrer Existenz wusste ich nur, weil sie immer den Wasserhahn der Waschmaschine offen liess, wenn sie vor mir Waschtag hatte. Diese kleine, d&#252;rre Frau hatte eindeutig nicht die Kraft, den Hahn wieder zu zu schrauben.</p>
<p>Frau Gamsel also kl&#228;rte mich auf, dass eine Filmgesellschaft unser Wohnquartier in Beschlag genommen hatte. Nat&#252;rlich waren alle Mieterinnen und Mieter rechtzeitig mittels Handzettel informiert worden. Dumm nur, dass ich vor einigen Wochen meinen Briefkastenschl&#252;ssel verlegt hatte, und somit von nichts wusste. Frau Gamsel &#252;bernahm gerne die Rolle der Informantin.</p>
<p>Es handelte sich um eine wichtige Hollywood-Produktion, und die Nachbarn versuchten nun, einen Blick auf die ber&#252;hmten Schauspieler zu erhaschen, die mitspielen sollen. Leider konnte Frau Gamsel sich nicht erinnern, wie die Schauspieler hiessen. Ihr Ged&#228;chtnis war auch nicht mehr das j&#252;ngste, und diese neumodischen Schauspieler tauchten auf und gleich wieder unter. Fr&#252;her, da war das noch anders, mit einem Tony Curtis, einem Frank Sinatra oder einem James Dean. Ich verkniff mir, sie darauf hin zu weisen, dass James Dean ja wohl auch “fr&#252;hzeitig abgetaucht” war.</p>
<p>Auf dem Handzettel waren wir Quartierbewohner gebeten worden, von 8.00 bis 10.00 Uhr unsere H&#228;user nicht zu verlassen, um ja nicht den teuren Kunstschnee zu zertreten.</p>
<p>[to be continued, wenn mir eine Pointe einf&#228;llt <img src='http://www.kopfchaos.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ]</p>
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