16.01.2002

“Du sagst, der Morgen hat alles davongetragen, du hast mich dir aus dem Kopf geschlagen“
Und schlage nochmal zu
Niemehr sollst du dich in mich verirren
Kein Fleck mehr
Bist schon fast vergessen
Ich sehe dich nicht an
Dein Gesicht ist mir fremd
Der vertraute Funken in deinen Augen
Nur eine Erinnerung
Die ich geträumt

(Zitat aus einem Lied der Band Letzte Instanz)

16.01.2002

Wer bin ich
Wenn ich ohne dich träume
Wenn meine Worte
Nur leere Hülsen sind
Ohne Leben
Das in mir brennt

Frage mich

16.01.2002

Die Kraft in mir
Zerbricht mir Welten
Ich bin nur ein Schatten
Lebe ich noch?
Woher erklingt mein Lachen?
Frage
Frage mich

16.01.2002

Woher kennst du mich
Die Mondblume erblüht
Nur wenn das Blut der Unglücklichen
Sich mit dem Sand vermischt
Sie streckt ihre roten Blüten
Dem Mond entgegen
Dem bleichen Gesicht
Und um sie flüstern die Toten
Sie wächst aus atemloser Brust

16.01.2002

Wenn du den Weg nicht gehst
Wohin wirst du dann kommen?
Wenn du dein Leben nicht lebst
Wer wird es für dich tun?

16.01.2002

Und dann lachen sie
Und der Wald erinnert sich
Die Bäume lauschen
Unglück
Ach, der Welten Not
Nur in den Kerzenstunden
Ist mein Herz mir schwer
Und ich sehe sie tanzen
Bleiche Gespenster
Wohin sind ihre glitzernden Augen
Nur gerichtet?

Leere

16.01.2002

Leere
Ueber all zu altem Gras
Braun ist es geworden
Bald liegt schon wieder Schnee
Und deckt die Toten zu
Wohin aber gehen wir
Und unsere Tränen erstarren zu Eis
Meine Gedanken
Ruhen sanft mit dir

16.01.2002

Und dann wäre da ein Versprechen
Und es schwebte im Raum
Zwischen Wolken
Und Sonnenstrahlen
Und ein Lächeln wäre da
Und es erwärmte die Welt

Pieta

16.01.2002

“Egal wie es ist, du bleibst wie du bist…“
“Man tut, was man kann“

Und er seufzt ein letztes Mal
Wenn er die Augen schliesst
Kannst du seine Gedanken nicht mehr sehen
Er schläft
Und nimmt uns
Die Schuld von Jahrhunderten
Und das Verlangen
Er träumt von uns
Und bringt uns zurück

(Zitat aus einem Lied der Band Letzte Instanz)

16.01.2002

Müde bist du mir geworden
Nie war dein Atem warm
Wie ein Gespenst
Immer bist du in mir
So viele
So viele
Nein, ich kann dir nicht schlafen
Mir nicht im Arm