Die langen Nächte

16. März 2006 – 17:02

Die Hände geöffnet
Wie zum Gebet
Ein “Bitte” auf den Lippen
die schon vor Kälte beben
Und zwischen uns die Welt

Was sonst noch interessiert
Hinter den zerbröckelnden Zeilen
Die meiner Kehle entfliehen
Ein letztes Röcheln
auf Papier

Keine Hymnen mehr zu schreiben
Keine Worte mehr
Nur noch die blassen Tage
Und die Nächte
Die langen Nächte