Nacht

Wohin mag es die Vögel ziehen?
Wann verlässt mich die Liebe?
Wer ist schon einsam
ohne mich?

Gleichgültig entlasse ich den Regen
Zwischen meinen Beinen gebiert eine neue Welt
Der Nachtwind schmeichelt mir
nur im vorübergeh’n

Ein Seelenzucken
Ein Zupfen an den dunklen Rosen
Zwischen den Gräbern
Herrscht kein Frieden

Nachtschwarz stehe ich da
Und lausche dem Leben

19. August 2002