Wo ich war

„Wo ich war“,
Fragst du mich
Und reisst mich damit
Aus meinen Gedanken

Ich schwebte in einem Himmel
Es war alles so schwarz
Und in der Dunkelheit
Sah ich nur mich

Ich war ein bleiches Gespenst
Weiss war mein Gesicht
Schon fragte ich mich
Bin ich denn tot?

Die Lippen nur waren rot
Und sie sangen ein lautloses Lied
Und Sehnsucht
Sprach aus den Worten

„Wo ich war“,
Möchte ich dir antworten
„Dahin kannst du nicht kommen.
Dazu bist du mir zuwenig nah‘.“

„Dort ist der Geist verdammt,
Einsam zu sein.“
Ich sehe dich an
Deine Augen tragen noch die Frage

Und ich weiss
Du wirst mich nicht versteh’n
Also lächle ich
„Ist der Himmel nicht voller Sterne?“

17. Februar 2002