An eine, die sich selbst in Ketten legt

Leg dich nicht selbst in Ketten
Geniesse dein Leben
Du hast nur dieses eine!

Geniessen den Wind in deinem Haar
Er wird den Blättern der Bäume von dir erzählen
Fühle das Wasser auf deiner Haut
Es kommt vom Himmel, nur für dich
Spüre das Feuer brennen
Es entzündet den Geist in dir
Rieche in der Luft
Die Geschichten von überall

Mach dir jeden Menschen den du triffst zum Freund
Und jeden Mann zum Liebhaber
Hasse
Wie du lieben kannst
Und verzweifle immer wieder an dieser Welt

Schreite hinaus mit hocherhobenem Kopf
Denn wer nur auf seine Füsse schaut
Wird nie mehr als Gras sehen
Erkenne die Blumen darin

Pflücke ein Feld leer
Suche die Freundschaft eines Tieres
Suche die Schönheit
In den Augen der Blinden
Den Worten der Stummen

Kenne keine Grenze
Sei immer du selbst
Und wachse über die selbst hinaus
Werde gross und schön
Und sprenge die Ketten
Mach dir die Welt untertan

Lebe intensiv und schnell
Töte deine Seele in den Abgründen
Erstehe wie ein brennender Phönix
Erkenne, niemand sonst hat Macht über dich
Sprenge deine Ketten
Dein Gefängnis ist deine Angst

Du kannst alles erreichen!

Ich hoffe es…

23. April 2001