Es tut nicht weh

Es tut nicht weh
Ich spüre nur einen kurzen Stich
Wenn ich mir das Herz herausreisse

Dann bin ich endlich frei
Wer will schon Glück
Oder erfüllte Wünsche
Danach gibt es nichts mehr zu entdecken

Die Langeweile
Besteht aus erfüllten Hoffnungen
Und jede Hand wird müde
Jedes Wort gleichgültig
Was ist da ein einzelnes Herz

Werde es gut bewahren
Da oben, hinten im Schrank In einer Schachtel
Es soll ja zur Verfügung stehen
Bei Bedarf

Mag nicht mehr leiden
Rot tropft das Blut
Wischt mir alle Tränen fort
Und alle Träume

Ruhe

14. Dezember 2001