Ein Ehepaar, ein alter Mann und eine alte Frau, stehen in ihren symmetrisch strengen Kleidern vor ihrem streng symmetrisch erbauten Haus. Fast scheint es mir wie eine Kirche, und sie stehen auch da, als wären sie in einer. Der Mann starrt blicklos in die Ferne, als könne er den Tod eines Sohnes nicht begreifen, der da liegt, wo ich stehe. Die Frau sieht den Mann an, ihren Ehemann, als fürchte sie, er würde sich selbst erstechen, mit den langen Zinken, den streng symmetrischen, an der Mistgabel in seiner Hand.
Die zwei werden noch dastehen, er leer und sie besorgt, wenn ich -die Bildbetrachterin- schon lange weggegangen bin.
29. November 2001
