„befreit uns denn niemand, auch nicht durch zauberei?“
Die Blume ist zerfallen
Blütenblätter am Boden
Vergessene Wünsche
Liegen sinnlos im Staub
Wohin ich auch sehe
Blickt mich Traurigkeit an
Und ich ertrage mein Gesicht
Im Spiegel nur
Trage noch deine Züge
Auf der gefurchten Stirn
Trag noch deine Liebe
In meinen erschreckten Augen
Viel zu lange konnte ich keinen Atem holen
Hast mich fast erstickt
Bist in mir gestorben
Hab dich oft vermisst
Die Jugend ist vorbei
Die Rosen lassen ihre Köpfe hängen
Und an den Wänden
Erinnern mich bleiche Bilder an dich
Hätte ich mich selbst verloren
War ja nie ein Teil von mir
Suche immer noch nach dir
Werde nie ganz sein
Ohne dich
Ohne mich
Du, mein früheres Ich
9. November 2001